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| Fertőboz |
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Gemeinde mit 284 Einwohnern 12 km von Sopron. Den Namen des Dorfes bringt man mit dem Holunder in Verbindung.
Charakteristisch für dieses Gebiet sind die reiche Vegetation und Tierwelt.
Geschichte
Den Namen der Gemeinde bringt man mit dem Holunder in Verbindung. Die Ortschaft wird zum ersten Mal in einer Urkunde aus 1281 als Terra Bozias, das heisst Holunderfeld erwähnt. Im Mittelaltern war die Familie Kanizsai der Besitzer der Gegend, dann im 16. Jahrhundert kam dieses Gebiet in das Eigentum der Familie Nádasdy. Im 18. Jahrhundert hat es die Familie Széchenyi gekauft, die ganz bis 1945 die Besitzer der Gegend waren.
Das bedeutendste Denkmal des Dorfes ist die Gloriette. Sie ist ein Andenken an den Besuch von Palatin József, als er als Gast von Ferenc Széchenyi in dieser Gegend war.
Im Jahre 1946 von den 574 deutschsprachigen Einwohnern wurden 440 deportiert und fast die gesamte Bevölkerung des Dorfes ausgewechselt wurde.
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Sehenswürdigkeiten
- Gloriette - eine runde Aussichtshalle im frühklassizistischen Stil, von der sich ein
prächtiger Blick auf den See bietet.
- Römisch-katolische Kirche um 1730
- Széchenyi Museumsbahn zwischen Fertőboz und Nagycenk
- Grabmal des Graf Béla Széchenyi und seiner Gattin
- Weinkeller
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