2012. 02. 06.
 
Geschichte des Fahrrades
Heutzutage wird weltweit fast eine Milliarde Fahrrad benutzt, seinen Erfolg hat es zu verdanken, dass es in einer Zeit gebaut wurde, als sich die Menschen plötzlich massenweise anhand den individuellen Rechten nach individuellen Erlebnissen sehnten. Das Fahrrad öffnete neue Perspektive, und bat für die Menschen die Gelegenheit der längeren Reise.
 
 
Wichtigere Stationen seiner Entwicklung sind:

• 1817 "Draisine", Baron Carl Friedrich Christian Ludwig Drais von Sauerbronn
Die spötternden Zeitungen schrieben darüber, dass der Baron auf seiner Laufmaschine 14 Kilometer pro Stunde zurücklegen konnte. Das "Drais'sche Fieber" überwältigte ganz Frankreich und England, aber man konnte sich ans Holpern auf den damaligen Straßen nicht wirklich gewöhnen oder es lieben.

• 1839 Tretpedal, Kirkpatrick Macmillan
Er wird zum Schöpfer des ersten wirklichen
Fahrrades gehalten, obwohl er die Bedeutung seiner Erfindung nicht begriff. An sein Haus wurde später aufgeschrieben: "Er hat ein Besseres geschaffen, als er wusste."

• 1861 Veloziped, Pierre Michaux
Pierre Michaux baute das Michaux-Veloziped, dessen Pedale am Vorderrad waren. Der größte Wahnsinn explodierte während der Pariser
Weltausstellung von 1867: in Liverpool wurde der erste Fahrradklub gegründet, da wurde auch das erste aufgezeichnete Fahrradrennen gehalten, die Etappe von 2 Kilometern legte der englische James Moore am schnellsten zurück (3 Minuten 50 Sekunden), die Goldmedaille konnte er von Napoleon III. übernehmen. Im Jahre 1877 waren schon 50 000 Velozipede in England auf dem Markt. Land für Land wurde der
neuen Konstruktion ein anderer Name gegeben: sie wurde von den Engländern Penny-Farthing (Münze), von den Franzosen Grand-Bi (großes Duo) und von den Amerikanern einfach nur Ordinary genannt.

• 1885 Sicherheitsfahrrad mit Kettenantrieb, John Kemp Starley
1885 stellte John Starley das Rover Safety vor. Er arbeitete die heute bekannte Rahmenform und
die gekippte Lenkstange aus.

• 1888 Pneumatischer Gummireifen, John Boyd Dunlop
Der Sohn des irländischen Arztes machte mit seinem neuen Dreirad den Rasen im Garten ständig kaputt, deshalb wollte der Vater ein weicheres Rad erstellen. Zuerst versuchte er es mit einem Wasserschlauch, das mit Wasser gefüllt war, aber das zeigte sich zu unflexibel, so füllte er es mit Luft. Damit wurde Pneumatik wieder entdeckt.

 

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