2012. 02. 06.
 
Neusiedler See
Der Neusiedler See (ungar. Fertő tó, fertő bedeutet wortwörtlich "Sumpf") liegt teils in Ungarn und teils in Österreich. Er wurde auf Antrag beider Länder in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Der See ist ein Teil des Nationalparks Fertő-Hanság.

Die UNESCO erklärte ihn im Jahre 1979 zum Biosphärenreservat, heute findet er als Wildwasser von internationaler Bedeutung Beachtung. Der Neusiedler See ist der westlichste Vertreter der Steppenseen Eurasiens und gleichzeitig der größte alkalische See Europas. Das seichte Wasser des Sees erwärmt sich schnell, die Wassertiefe verändert sich ständig, erreicht aber durchschnittlich nicht einmal eine Tiefe von 1 m. Der See war schon mehrmals ausgetrocknet, zuletzt zwischen 1867 und 1871. Im Interesse des Schutzes der zahlreichen, als Raritäten geltenden und nur hier lebenden Pflanzen und der mehr als 200 nistenden und vorüberziehenden Vogelarten können bestimmte Teile des Nationalparks nur mit Genehmigung und unter sachkundiger Führung besichtigt werden.

Der Neusiedler See ist im Sommer sehr beliebt, ein parkähnlicher Strand, das warme Wasser und gute Möglichkeiten zum Baden, Surfen, Bootfahren und Segeln erwarten hier die Besucher. Um den See herum wurden Fahrradwege angelegt
 
 

 

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